Ev.-Luth. Friedhof an der Scheier Straße

Der Friedhof an der Scheier Straße – ein außergewöhnlicher Ort!

Mitten in der Natur die letzte Ruhe finden und dabei doch der Familie und seinem Heimatort nah sein können, das bietet unser Friedhof. Die Anlage liegt zentral in Bückeburg und ist gut zu erreichen. Zu jeder Jahreszeit sind die Wege zugänglich und auch bei eingeschränkter Mobilität leicht zu betreten. 

Der Friedhof ist jederzeit für Besucher geöffnet. Bei einem Spaziergang können Sie sich selbst einen Eindruck von unserem Friedhof machen. Die verschiedenen Bestattungsmöglichkeiten lassen jeden Bereich des Friedhofs ganz unterschiedlich wirken. Alte Grabsteine aus dem letzten Jahrhundert beeindrucken, die Gemeinschaftsgrabanlage an der Steele wirkt modern und strukturiert. Große Bäume säumen das Gelände ein und verleihen ihm das ganze Jahr über eine wunderschöne Atmosphäre.

Unser Friedhofsverwalter, Herr Stahlhut, ist fast immer vor Ort. Rufen Sie ihn gerne an. Er steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. 

Wie bieten öffentliche Führungen auf dem Friedhof an. Dabei zeigt Herr Stahlhut Ihnen die Anlage und beantwortet gerne Ihre Fragen. Die Termine für die Führungen finden Sie zeitnah unter der Rubrik Aktuelles

Einen Geländeplan des Friedhofes können Sie hier herunterladen. 

 

TIERREICHTUM AUF UNSEREM FRIEDHOF

Unser Friedhof ist nicht nur ein Ort der Erinnerung und der Stille – er ist auch ein lebendiger Lebensraum.

Zwischen alten Bäumen, gepflegten Hecken und blühenden Gräbern hat sich auf unserem Friedhof eine beeindruckende Vielfalt an Tieren angesiedelt. Ein Paradies für Eichhörnchen und Vögel Besonders auffällig sind die flinken Eichhörnchen, die von Baum zu Baum springen und geschickt ihre Nahrung sammeln. Für sie wur den an verschiedenen Stellen Futterkästen angebracht, die gerade in den kälteren Monaten eine wertvolle Unterstützung bieten. So finden die Tiere auch dann ausreichend Nahrung, wenn das natürliche Angebot knapper wird.

Auch die Vogelwelt profitiert von diesem Engagement. Zahlreiche Nistkästen bieten Meisen, Spatzen und anderen heimischen Arten sichere Brutplätze. Ergänzt wird dies durch Futterstellen, die besonders im Winter gut besucht sind. Das fröhliche Zwitschern begleitet Besucherinnen und Besucher auf ihren Wegen und verleiht dem Friedhof eine lebendige, hoffnungsvolle Atmosphäre. Reich gedeckter Tisch für Wildtiere.

Doch nicht nur Eichhörnchen und Vögel fühlen sich hier wohl. Die naturnahe Gestaltung des Geländes schafft ein großes Nahrungsangebot für viele weitere Tiere. Hasen finden in Wiesenflächen und unter Sträuchern geschützte Rückzugsorte. Rehe wagen sich in den frühen Morgen- oder Abendstunden auf das Gelände und nutzen das reichhaltige Grün als Nahrungsquelle. Sie naschen aber auch gerne von den blühenden Blumen und bevorzugen dabei Hornveilchen, Stiefmütte chen und Rosen – besonders die hellen Sorten! Auch Marder streifen gelegentlich durch die ruhigen Bereiche des Friedhofs.

Und unter der Erde sind Maulwürfe aktiv, deren kleine Erdhügel von ihrem emsigen Wirken zeugen. Für die Angehörigen der Verstorbenen sind die Hügel – besonders auf den Rasengräbern – ein störendes Ärgernis, aber sie tragen zur natürlichen Bodenbelüftung bei und sind ein wichtiger Bestandteil des ökologischen Gleichgewichts. Durch den Einsatz der Rasenmäher werden die Maulwürfe zum Weiterziehen motiviert.

Natur und Erinnerung im Einklang So entsteht ein besonderer Ort: ein Raum der Erinnerung für Menschen – und zugleich ein geschützter Lebensraum für Tiere. Die Begegnung mit der Natur spendet Trost, schenkt Hoffnung und macht deutlich, dass Leben und Tod untrennbar miteinander verbunden sind